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openSUSE Conference 2017

auch in diesem Jahr ist die openSUSE Conference wieder der Ort an dem wir unser jährliches Entwickler-Treffen abhalten. Am invis-Server zu „basteln“, also neue Ideen einzubringen und bestehendes zu verbessern ist nur einer unserer Programmpunkte auf der diesjährigen openSUSE Conference.

Dieses Jahr organisieren wir gemeinsam mit Klaas Freitag, Maintainer des Open-Source-Projekts „Kraft“ einen Workshop rund um den Einsatz von openSUSE Linux im Umfeld kleiner und mittelständischer Unternehmen.  Wir sind davon Überzeugt, dass speziell openSUSE Leap hervorragend für den Unternehmenseinsatz geeignet ist.

Speziell in kleinen Unternehmen werden Investitionen in IT Infrastruktur teils nur sehr zögerlich vorgenommen. Auch wenn es noch nie eine gute Idee war Open-Source-Software darüber zu bewerben, dass sie vermeintlich kostenlos ist, stellt der Kostenvorteil durchaus ein Auswahlkriterium dar. Dass openSUSE Leap einerseits kostenfrei genutzt werden kann und andererseits Enterprise-Qualität Qualität aufweist macht es für die Zielgruppe „eigentlich“ besonders interessant. „Eigentlich“ deshalb, weil in der Zielgruppe der kleinen Unternehmen nur wenige selbst konstruktiv über den Einsatz von IT nachdenken. Linux im Allgemeinen ist da eher ein abstrakter Begriff und openSUSE im speziellen weitgehend unbekannt.

„Kleine Unternehmen“ stellen für viele Software-Anbieter oder IT-Dienstleister zunächst keine interessante Zielgruppe dar. Macht man sich aber bewusst, dass beispielsweise in Deutschland etwa 98% aller steuerpflichtigen Unternehmen weniger als 50 Mitarbeiter haben, könnte sich das Bild verschieben. Wir als Projekt „invis-Server“ fühlen uns genau dieser Zielgruppe verpflichtet. Uns fehlt aber die Möglichkeit sie zu erreichen.

Mit dem Workshop möchten wir versuchen innerhalb der openSUSE Community Mitstreiter zu finden, die sich gemeinsam mit uns für den Einsatz von openSUSE Linux im Umfeld kleiner und mittlerer Unternehmen stark machen.

Stefan

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