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Back to the roots

Seit dem vergangenen Wochenende hat unser zweiter „invis Server Active Directory“ seine Arbeit aufgenommen. Interessant daran ist, dass er in Frankfurts Westend, keine 200 Meter Luftlinie von dem Ort enfernt steht, an der der erste invis Server, meine Version 2, produktiv gegangen ist.

Trotz der Versionsnummer 2, war es damals ein Prototyp. Mit dem Kunden hatte ich eine Probenutzung von einem Jahr vereinbart, in dem ich Zeit habe in zur produktiven Nutzung weiter zu entwickeln. Ohne diese Möglichkeit, hätte es weder den invis-Server als solches, wie auch das Open-Source-Projekt „invis-Server.org“ wohl nie gegeben.

Das war definitiv kein einfaches Jahr. Beispielsweise sind in den ersten Betriebswochen ständig „MDB“ Dateien die auf dem integrierten Samba 2.x Fileserver lagen bei Mehrfachnutzung kaputt gegangen. Gut könnte man sagen, MDBs von mehreren Arbeitsplätzen aus, simultan zu nutzen ist keine gute Idee aber Ursache für den Fehler war eine Inkompatibilität zwischen Samba und ReiserFS. Darauf hat mich damals Volker Lendecke von Sernet gebracht. Danke noch mal, dafür. Volker hat mir den Kopf aus der Schlinge gezogen, da das Programm welches die MDBs nutzte für den Kunden elementar war.

Es gab jedenfalls Probleme an allen Ecken und Enden, inklusive explodiertem Netzteil (andere Geschichte, wird demnächst hier zu lesen sein.). Das alles zu einer Zeit, als Fernwartung noch nicht so alltäglich war wie heute. Ich jedenfalls musste in diesem Jahr unzählige Male mit meinem alten Bulli von Gießen nach Frankfurt jagen…

Trotzdem schön wieder in der selben Ecke einen invis Server zu betreiben, vor allem weil mein persönlich liebster asiatischer Imbiss immer noch existiert und genauso gut ist wie damals….

Stefan

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