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Sommerloch?

Das hier seit Wochen nichts Neues erschienen ist, wirkt ein bisschen wie Sommerloch. Genau das Gegenteil ist der Fall. Wir hatten schlicht mehr Arbeit als wir bewältigen konnten. Die Entwicklung des invis-Servers, wie auch das Bloggen hier müssen dann einfach hinten anstehen. Was aber nicht bedeutet, dass gar nichts geschieht.

Da am kommenden Wochenende wieder die FrOSCon ansteht, möchte ich hier aber doch ein wenig darüber schreiben, woran wir gerade arbeiten.

Seit der openSUSE Conference werkeln wir an einer recht umfangreichen Aufgabe, von der der Nutzer eines invis-Servers leider nichts mit bekommt.

Unser in die Jahre gekommenes Setup-Script „sine“ wird einer Generalüberholung unterzogen. Im Laufe der Zeit ist es, trotz vereinzelter Aufräumaktionen, bis auf etwa 3500 Zeilen angewachsen. Das ist für ein Shellscript definitiv zu viel. An „sine“ zu arbeiten machte einfach keine Freude mehr. Auf der Conference haben wir dann beschlossen es zu modularisieren, also die einzelnen Funktionen in einzelne Shellscripts zu zerlegen. Die neue Version wird unter dem wenig fantasievollen Namen „sine2“ die nächste Major-Release des invis-Servers einläuten.

Ebenfalls neu, und schon bereit zum Testen sind neue Samba Pakete mit Active Directory Unterstützung für openSUSE. Gefühlt viel schneller als erwartet ist openSUSE Leap 42.3 erschienen und hat uns mit einem Sprung von Samba 4.4.x auf 4.6.5 überrascht und hat unsere 4.5.x Pakete einfach überholt. Während des invis-Setups dann die Pakete wieder auf 4.5.x herunterzufahren macht nicht glücklich und läuft auch nicht unbedingt ohne Schmerzen ab. Entsprechend haben wir jetzt Samba Pakete mit AD in Version 4.6.6 gebaut.

Ein neues sine, eine neue openSUSE Basis und ein großer Sprung bei den Samba-Paketen ergeben in der Summe eine neue invis-Server Major-Release. Statt Version 12.3 ist also demnächst mit Version 13.0 (wir sind nicht abergläubisch) zu rechnen.

Ob wir das aber bis zur FrOSCon fertig bekommen, um dort mit openSUSE eine gemeinsame Release-Party zu feiern, steht noch in den Sternen.

Stefan

 

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