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„get closer“

Seit 2010 ist invis-Server ein „spin-off“ Projekt der Linux-Distribution openSUSE. Der damalige Plan war aus invis-Server eine eigene openSUSE basierte Server-Distribution zu entwickeln. Leider sind diese Bestrebungen nicht zuletzt aus Zeitmangel nicht sehr weit gediehen. Einziger Erfolg der damaligen Absichtserklärungen waren unsere eigenen „spin-off“ Repositories im openSUSE Build Service. Das soll jetzt anders werden.

Ausschlaggebend für den Spin-Off Status war ein Vortrag über unser Projekt auf der damaligen openSUSE Conference. Jetzt 6 Jahre später war es wieder die openSUSE Conference die die Diskussionen über ein mögliches Zusammenrücken in Gang gebracht hat.

Wir waren als Projekt dieses Mal über die gesamte Dauer der Conference vor Ort. Einerseits haben wir dort unserer inzwischen drittes Entwicklertreffen abgehalten und zum anderen habe ich wieder einen Vortrag über den aktuellen Stand des Projekts invis-Server gehalten. Die Hoffnung war, dass die richtigen Personen im Publikum sitzen. Mit Richard Brown dem Chairman der openSUSE Community war das der Fall.

Mit Ihm haben wir gegen Ende der Conference über mögliche Wege gesprochen um dem Zusammenrücken neuen Schub zu geben.

Kern der Planung ist dabei die technische Seite. Richard wünscht sich, dass in Zukunft möglichst viele Software-Pakete die in den vielen Entwicklungs-Repositories des openSUSE Build Service schlummern den Weg in die offiziellen Repositories der Distribution finden. Darunter eben auch unsere Pakete. Das langfristige Ziel für uns dabei ist, dass es so möglich sein wird einen invis-Server direkt über ein openSUSE Installationsmedium zu installieren, ohne all die verschiedenen jetzt notwendigen, vorbereitenden Arbeitsschritte.

Der Weg dahin dürfte allerdings mühsam und nicht von heute auf morgen zu schaffen sein. Letztlich muss die gesamte openSUSE Community diesen Weg mit tragen.

Auf der organisatorischen Seite sind wir gerade bestrebt, dass alle Mitglieder des invis-Server Projekts den offiziellen Status „openSUSE Member“ zu erlangen. Ist dies geschehen, werden wir versuchen innerhalb der openSUSE Community als eigenes Projekt-Team aufzutreten (https://de.opensuse.org/Portal:Teams).

Alles in allem haben wir da eine Menge vor. Bin gespannt wie wir damit vorwärts kommen.

Richard jedenfalls hat uns schon mal zur nächsten Conference eingeladen…

Stefan

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