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Vergeigt ;-)

beim Elevator Pitch der Bewerber für den OSBAR Award gestern Abend in Berlin, durfte ich feststellen, dass ich an meiner „Pitch Performance“ noch arbeiten muss. Für jemanden der normalerweise einstündige Vorträge oder 8 stündige Trainings hält sind 5 Minuten eine echte Herausforderung. Vor allem dann, wenn es darum geht ein Projekt wie unseren invis-Server vorzustellen. Daher hier meine „Kurzvorstellung“ noch einmal für die Öffentlichkeit.

91%

Knappe 91% aller steuerpflichtigen Unternehmen in Deutschland (wie vermutlich auch in ganz Europa) haben weniger als 10 Mitarbeiter. Es gibt reichlich Serverprodukte für diese Zielgruppe, oft sind sie jedoch ursprünglich für das Enterprise-Segment entwickelt und allenfalls für die Nutzung in Kleinunternehmen „herunterskaliert“. Ein Anpassung an das Hauptproblem solch kleiner Unternehmen fehlt jedoch. Sicherlich gibt es einige Technik- oder IT-affine Kleinunternehmen, im größeren Teil ist allerdings unserer Erfahrung nach kaum oder gar kein IT-KnowHow vorhanden.

invis-Server sind von vorne herein für diese Zielgruppe entwickelt. Unser Motto „Aus der Zielgruppe, für die Zielgruppe“.

Infrastruktur

Auch in Kleinunternehmen schafft eine vernünftige IT-Infrastruktur die Basis für erfolgreiches Arbeiten mit IT. Daher gehören Dienste wie DHCP, DNS und eine ActiveDirectory basierte Benutzerverwaltung zum Basis-Inventar des invis-Servers. Gleiches gilt für Mail-, File- und Printserver-Dienste.

Wichtig dabei ist aber, dass vor Ort auch ohne die direkte Unterstützung durch einen IT-Dienstleister oder vorhandenes IT-KnowHow einfache administrative Tätigkeiten wie das Anlegen von Benutzern, Gruppen oder die Aufnahme neuer Geräte ins Netzwerk auch in Eigenregie erledigt werden können.

Die passende Schnittstelle dafür liefert das „invis-Portal“, eine Eigenentwicklung des Projekts. Es liefert darüber hinaus auch verständliche Informationen über den „Gesundheitszustand“ des Servers und bietet Zugang zu installierten Applikationen.

Applikationen

invis-Server sollen möglichst großen Nutzen bringen, daher bringen Sie eine Reihe nützlicher, wie sinnvoller Applikationen mit. Darunter beispielsweise Groupware, Warenwirtschaft und Wiki.

Voraussetzung für die Integration einer Applikation in den invis-Server ist, dass Sie über ein Webfrontend verfügt. Hintergrund dafür ist, dass wir Clients grundsätzlich ungeachtet Ihres Betriebssystems unterstützen.

In der Regel bieten wir mehrere Alternativen für die verschiedenen Themengebiete mehrere Alternativen an, um auf die jeweilige Situation beim Anwender reagieren zu können. Beispiele sind hier etwa Kopano und Tine20 oder Wawision und Kivitendo.

Cloud

„Cloud“ ist derzeit wohl einer der beliebtesten IT-Marketing-Begriffe. Ein Auslagern der IT-Infrastruktur eines kleinen Unternehmens in die Cloud ist allerdings bei der anvisierten Zielgruppe nur begrenzt möglich, stößt auf Unverständnis und lässt nicht selten Datenschutzfragen offen.

invis-Server sind (eine Breitbandanbindung vorausgesetzt) auf vielen Wegen mobil erreichbar. Sie bieten VPN-Zugriff, ActiveSync, Filesharing/Hosting (ownCloud) und Applikationszugriff via HTTPs. Sie stellen somit eigentlich eine Cloud-Infrastruktur in den eigenen vier Wänden dar.

sexy?

Sind wir als Projekt „sexy“? NEIN. Wir leisten „Gewöhnliches“ für eine riesige aber nicht unkomplizierte und bisweilen vergessene Zielgruppe.

Für unser Verständnis, sind wir zwar nicht sexy, aber notwendig.

Unser Anspruch ist es auch kleinsten Unternehmen zu einer professionellen IT zu verhelfen. Darüber hinaus möchten wir IT-Dienstleistern und Systemhäusern mit dem invis-Server ein Werkzeug an die Hand geben mit dem sie wiederum Ihren Kunden helfen konnen. Das alles zu 100% Open-Source und ohne Vendor-Lock.

Was uns fehlt ist schlicht öffentliche Aufmerksamkeit, daher unsere OSBAR Bewerbung.

Stefan, soeben zurück aus Berlin.

Ich sollte natürlich nicht vergessen zu erwähnen, dass der Abend in der c-base wirklich Spaß gemacht hat.

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