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Los geht’s

Im „unstable“ Repository des invis-Server Projekts steht jetzt mit Version 11.1 eine erste invis-Server Version bereit, die unsere eigenen Samba-Pakete verwendet.

Damit verabschieden wir uns von der Verwendung der letzten frei verfügbaren Samba-Pakete der Göttinger Firma Sernet. Notwendig wurde dieser Schritt dadurch, dass Fa. Sernet für alle Pakete neuer als Version 4.2 den Abschluss eines Maintenance-Vertrages einfordert. Nicht, dass wir solchen Verträgen negativ gegenüberstehen, aber wir als Open-Source-Projekt können uns das schlicht nicht leisten. Auch die anvisierte Zielgruppe des invis-Servers hat mit jährlichen Kosten von 300,-€ bis 400,-€ nicht selten ein Problem.

Hinzu kommt, dass kürzlich die Maintenance der Samba-Version 4.2 eingestellt wurde und somit keine Sicherheitsaktualisierungen für die bisher von uns verwendeten Pakete mehr bereitgestellt werden.

Wir arbeiten bereits seit ein paar Monaten an eigenen aktuellen Samba-Paketen mit Active-Directory Unterstützung. Die damit einhergehenden Schwierigkeiten habe ich hier im Blog bereits umfangreich geschildert.

Mit der aktuellen „unstable“ Version 11.1 des invis-Servers können unsere Samba Pakete in Version 4.5.0 jetzt nach Belieben getestet werden.

Selbstverständlich können unsere Samba-Pakete auch unabhängig vom invis-Server genutzt werden. Sie stehen ebenfalls in unserem „unstable Repository“ zur Verfügung.

An dieser Stelle sei auch einmal angemerkt, dass im Zuge der Evaluierung verschiedener Open-Source-Software zur Verwendung im invis-Server, von uns immer wieder RPM-Pakete bekannter Software Projekte erzeugt und gepflegt werden. Auch diese stehen natürlich zur freien Verwendung unter openSUSE und SLES unabhängig vom invis-Server zur Verfügung. Darunter befinden sich beispielsweise Pakete für Dokuwiki, easy-rsa, odoo, Kivitendo, WaWision und phpvirtualbox.

Viel Spaß damit.

Stefan

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