Wie angekündigt haben wir die Release 6 noch einmal gründlich unter die Lupe genommen und ein paar kleinere und leider auch größere Fehler gefixt. Das Ergebnis ist die versprochene Stable Release 6.7 R7 und damit auch der endgültige Sprung zu openSUSE 11.2.

Wer darin noch Fehler findet sollte dies so schnell wie möglich in unser Forum posten, wir sind wie immer für jede Unterstützung dankbar.

Jetzt aber: Bis Juni

Stefan

Ach ja — Schönen Dank für’s Fehleraufspüren nach Wien ;-)

Mit der aktuellen Release unseres invis-Setup-Pakets hat vor allem das invis-Portal einige Verbesserungen erfahren. Der in die Administrationsseite integrierte Ping-Test ist jetzt schaltbar und im Normalzustand inaktiv. Wir haben die Beobachtung gemacht, dass verspielte Administratoren (ist nicht böse gemeint) die entsprechende Seite am liebsten den ganzen Tag offen haben, was dazu führte, dass alle Hosts im Netz permanent angepingt wurden. Das mag ja bei 3 bis 4 Hosts noch ganz lustig sein, bei 40 Hosts wird es allerdings zur DoS-Attacke auf das eigene Netz.

Auch die Statusseite ist ein gutes Stück überarbeitet worden, vor allem um detaillierteren Informationen über das letzte Backup Platz zu schaffen. Wer diese Informationen noch nie zu Gesicht bekommen hat, hat sich unser cleveres Backup-Tool udevsync noch nicht angeschaut.

Im Header des Portals taucht jetzt der Name des jeweiligen invis-Servers auf, was ganz praktisch ist, wenn man als IT-Dienstleister mehrere invis-Server betreut, und der Footer ist jetzt frei konfigurierbar.

Die restlichen Änderungen sind größtenteils Bug-Fixes. Wenn die ersten Tests mit R6 gelaufen sind, werden wir endlich die letzte Stable-Release (R2) ablösen und damit endgültig den Sprung auf openSUSE 11.2  vollziehen.

Im Anschluss daran wird es vorübergehend etwas ruhiger zugehen. Bis zur Fertigstellung meines neuen Buches “Root-Server (Open Source Press)” werden keine weiteren Releases folgen. Abgabetermin für das Manuskript ist im Mai (diesen Jahres ;-) ) und ich habe noch einiges daran zu tun.

Für die Zeit danach sind allerdings schon einige Pläne geschmiedet. So wird das invis Portal bereits in der nächsten Release mit MMail einen eigenen sehr schlanken Webmail-Client enthalten. Gezeigt haben wir ihn bereits auf den Chemnitzer Linux Tagen. Des Weiteren arbeiten wir daran neben LX-ERP mit IntarS eine weitere Open-Source ERP-Lösung als Alternative anbieten zu können.

In diesem Sinne, bis Juni ;-)

Stefan